Die letzten Tage waren voller Spannung – wie geht es mit dem SOLA weiter? Das Wasser steigt kontinuierlich an. Trotzdem machen wir einfach weiter. In der ersten Stillen Zeit am Freitag können sich Mitarbeiter und Teens gegenseitig kennenlernen. Das folgende Geländespiel „Dealer und Polizisten“ soll den Teens, die aus verschiedenen Gemeinden und Orten kommen, helfen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Da das Wetter auch nachmittags sich nicht wesentlich bessert, beschließen wir, den Film „Gegen jede Regel“ zu zeigen. Man sieht zwar aufgrund der Lichtverhältnisse nicht viel, aber die positive Grundstimmung der Teens bleibt. Zwei Runden „British Bulldog“, einer härteren Variante von „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“, lassen den überschüssigen Kräften der Teens freie Bahn und machen zusätzlich Laune. Das Hardrockcafé stand diesmal im Zeichen des Themas „Theater“. Rebekka und Anja verdeutlichten im Anspiel, dass Gott jeden so nimmt, wie er ihn gemacht hat. Am Samstag konnten wir sehen, dass das Hochwasser bereits die Wiese, die eigentlich für die Hütten gedacht war, überschwemmt hatte. Das SOLA abbrechen? Der Teufel bellt, das SOLA geht weiter! Morgens gings in die Kanus zur Kanuschulung. Es gab viel Gedränge auf dem ziemlich reichen Wasser und auch viel nassen Spass. Bei der Gelegenheit konnte Waldemar auch die Schulung der T-Bergung – d.h. ein gekentertes Kanu umdrehen – auch gleich unplanmäßigerweise einfließen lassen. Am Mittag kam sogar die Sonne durch. Nach dem Mittagessen wurden mit allerdings mäßiger Freude – zumindest beim männlichen Geschlecht – die Hütten gebaut. Nach Verlängerung der Arbeitszeit konnte das Abendessen um 19:00 Uhr stattfinden. Das freiwillige Angebot von Sing & Pray stieß auf geringe Resonanz, die Freude am Baden und Kanufahren war zu groß. Am heutigen Tag wurden die Hütten weitergebaut – mit gleichem Elan wie gestern, aber das Ziel wurde schließlich erreicht, und die Einquartierung konnte endlich erfolgen. Genial das Gimmick des Hardrockcafé von heute: jeder Teenie bekam einen Euro am Eingang in die Hand gedrückt, und er konnte dann entscheiden, ob er das Geld für Eis oder als Spende für die Missionsarbeit von Judith Weinbrecht ausgeben wollte. Arm oder reich? Waldemar machte in seiner Predigt klar, worauf´s ankommt.
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